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Rendezvous mit Aperitif: Wissenswertes über diese schöne französische Tradition

In Frankreich ist die Einladung zu einem Aperitif etwas ganz anderes als der Aperitif vor dem Essen. Es geht hier nicht nur darum ein alkoholisches Getränk zu sich zu nehmen, sondern auch eine Kleinigkeit zum Knabbern/Snacken anzubieten, wie z.B. Nüsse, Oliven und Salzgebäck. Sehr beliebt sind die kleinen „Tartinettes“ (geröstete Brotscheibchen), die mit leckereren Crèmes oder köstlichen Pâtés bestrichen werden.

 

Wie wäre es mit der Pâté No. 3 Provence von Les Délisoeurs, einer Leberpastete mit dem Duft von Lavendel, Kräutern und Knoblauch? Traditionell findet der Aperitif vor dem Abendessen statt und öffnet nicht nur den Appetit und sorgt für Geselligkeit, sondern lässt die Zeit bis zum Essen in Windeseile verstreichen. Doch wo startet diese Kultur? Wo kommt er her, dieser Aperitif?

Die Historie des französischen Aperitif

Der Aperitif von aperire („öffnen“) findet seine Ursprünge bereits im 16. Jahrhundert, wo er als ‚öffnendes, abführendes Heilmittel‘ in medizinischen Kreisen bekannt war. Ein bitterer Trunk vor dem Essen half nicht Wenigen dabei, den Appetit anzuregen und die ein oder andere deftige Mahlzeit auch ohne große Völlerei wieder gut zu verdauen. Das wussten sogar schon die Griechen und Römer der Antike. Dort kursierten vor allem Rezepte rund um artemisia absinthium – später eine Zutat des bekannten Absinths.

Ganz zu schweigen von der geselligen Wirkung des Aperitifs, da hier nicht nur die Bäuche, sondern auch die Münder geöffnet wurden. So wurde ab dem 19. Jahrhundert das Wort Aperitif schlussendlich in den französischen Sprachgebrauch eingeführt als Bezeichnung für ein alkoholisches Getränk vor dem Essen. Die Deutschen waren dann im 20.  Jahrhundert ebenfalls bereit, das Wort in den deutschen Sprachgebrauch zu überführen und das ‚Prost‘ vor dem Essen in einen stilvollen ‚Aperitif‘ zu verwandeln.

Die französische Tradition heute

In Frankreich ist es unbestritten, der Aperitif steht auf der Liste der Kulturgüter ganz weit oben neben dem Eifelturm oder französischen Baguettes und verkörpert absolut „en vogue“ die französische Lebenskunst zwischen Geselligkeit und Genuss. Auch In Italien klirren in den späten Nachmittagsstunden die Eiswürfel und es wird zum extrovertierten Trinken vor dem Essen geladen. Sogar die Schweiz feiert den Apéro – eine Stehparty mit Fingerfood und Getränk.

In der Aperitifkultur ist an Getränken alles erlaubt – von trockenem Sherry über Cocktails bis hin zum Bier. Auch hier bei uns wird gerne mal der ein oder andere Wein mit ein paar Snacks vor dem Abendessen genossen. Für den Aperitif besonders passend ist zum Beispiel der aromatische Weißwein mit Aromen aus Quitte und Ananas aus dem Languedoc: der Picpoul de Pinet oder doch der intensiv würziger Rotwein mit intensiven Noten von Waldbeeren wie der Minervois Tradition rouge A.C. Wir von den Délisoeurs sagen: „très bon“!

Der Aperitif für zuhause

„Atmosphère! Atmosphère!“ Die Historie erwähnt es bereits – der öffnende Effekt vor dem Essen mit Hilfe eines Aperitifs ist unschlagbar. Ob für ein Rendezvous zu zweit oder in größerer Runde – Liebe geht durch den Magen. Eure Gäste werden nicht nur ihre Geschmackssinne einstimmen, sondern auch untereinander in die Atmosphäre von Geselligkeit und Genuss eintauchen.

Möchtet ihr vor dem Hauptgang mit ein paar echten Delikatesshäppchen trumpfen? Schaut bei uns im Shop für eine Auswahl deliziöser Feinkost vorbei oder bestellt dir direkt die Frankreich Apéro-Box.

 

 

A bientôt

Eure Délisoeurs